DiveTripPlanner
Anmelden

Finnland

Haverin kultakaivos (Haveri)

  • Max. Tiefe80 m
  • BrevetIntro to Cave
  • Wassertemperatur≈ 4–20 °C, schwankt je nach Jahreszeitgeschätzt, noch keine Meldungen
  • BesonderheitBergwerk oder Steinbruch

Tauchen und Füllen

Hier tauchen mit

Hier führt noch kein Tauchcenter. Tauchst du hier mit Gästen? Trag deine Basis kostenlos ein →

Der Tauchgang

In der offenen Grube fallen steile Felswände ab, bis du den Boden nicht mehr siehst.

Die Sicht ist oft gut bis ~20 m, zwischen -25 und -40 m aber meist unter 2 m; Wände und Boden liegen unter einer dicken Schicht losen Sediments, das sehr leicht aufwirbelt, auch in der offenen Grube (dykarna.nu). Früher hing zwischen -20 und -35 m eine trübe Schicht, 5–15 m dick und bei kaltem Wetter tiefer (finnische Wikipedia).
Die Gänge reichen bis zu mehreren hundert Metern von der Grube und werden hier und da von einem Labyrinth aus Quer- und Senkrechtschächten unterbrochen. Bevor du auf die Ebene auf -35 m oder -80 m gehst, verlangen die Regeln zuerst einen Einweisungstauchgang zu all ihren Öffnungen.
Ohne Trimix: Die Regeln verlangen Trimix für Höhlentauchgänge tiefer als 35 m und Freiwassertauchgänge tiefer als 50 m (END max. 35 m), also liegen die Ebene auf -80 m und die Grube unter -50 m außer Reichweite.

An diesem Platz wurde 1 früherer Unfall oder Zwischenfall gemeldet. Lies, was passiert ist ↓

Profil und Abschnitte

In der offenen Grube fallen steile Felswände ab, bis du den Boden nicht mehr siehst. Überall sind Leinen verlegt, auch im offenen Teil, so dass du nicht aus Versehen in eine Höhle ohne freien Aufstieg schwimmst (dykarna.nu), und in den Gängen siehst du Spuren und Reste des Bergbaus. Das Wasser ist ziemlich sauer und die Sicht wechselt (Verein); die Logbücher auf dykarna.nu nennen 4–6 °C, auch im Sommer. Die beliebteste Route war früher: am Seil hinab auf -25 bis -35 m, zurück auf ~-20 m, schräg hinüber zur Pikkuluola, durch sie zur Turistiluola und dann gegen den Uhrzeigersinn auf etwa -10 m um die Grube zurück zum Steg (finnische Wikipedia).

Schon im 18. Jahrhundert wurde hier in kleinem Umfang abgebaut (dykarna.nu). Haveri war zuerst ein Eisenbergwerk; als sich zeigte, dass das arme Erz Gold enthielt, lief der Abbau bis 1960 weiter. Die Goldmedaillen der Olympischen Spiele von Helsinki 1952 wurden aus Haveri-Gold gefertigt, und 1953 lieferte das Bergwerk ~400 kg Gold. Nach der Schließung lief das Bergwerk voll, und Sporttaucher aus der Gegend entdeckten es. 1997 wurde das Tauchen verboten, als ein Bergbauunternehmen das Bergwerk für Probebohrungen leer pumpte; das Projekt endete 1998, und seit 2009 wird wieder getaucht (finnische Wikipedia). Das Bergwerksgelände und das Dorf darum sind eine national bedeutende gebaute Kulturumgebung.

Praktisch: Komm rechtzeitig, damit das Tor nicht noch einmal geöffnet werden muss, und rechne damit, die ganze Veranstaltung über zu bleiben. Bring mit, was die Bedingungen verlangen, etwa eine Eissäge und Oberflächenleinen. Im Winter hält der Verein das Gelände schneefrei, und eine Pumpe hält den Einstieg am Holzpodest und an der Treppe eisfrei (dykarna.nu).

Tiefe und Profil
Offene Grube von ~120 m Durchmesser und ~70 m Tiefe: bis -20 m in Stufen, darunter vor allem ein gerader Schacht. Flache Höhlen: die Turistiluola (altes Erzlager, von -3 m mit Ausgang auf ~-8 m) und die Pikkuluola (von -8 m bis ~-20 m). Bergwerksgänge zweigen in verschiedenen Tiefen waagerecht ab, bis zu mehreren hundert Metern von der Grube; Ebenen auf -35 m und -80 m (Öffnungen Keskisyvänne, Takahuone und Haveri North). Laut den Grubenplänen reichen die Schächte bis ~-200 m (finnische Wikipedia).
Konfiguration
Offenes System oder CCR. Trimix ist Pflicht für Höhlentauchgänge tiefer als 35 m und Freiwassertauchgänge tiefer als 50 m (END max. 35 m); flacher empfehlen die Regeln Nitrox oder Trimix. Gas: mindestens die Drittelregel; auf CCR genug Bodengas, damit jeder Taucher vom entferntesten Punkt an die Oberfläche kommt, Team-Bailout nur für Dekogas und selbst dann mindestens eine Dekoflasche pro Person. Tauchgänge tiefer als 75 m nur mit einem technisch ausgebildeten Supportteam, das zwischen -30 und -40 m ein OK vom Pushteam bekommt. Unter Eis tauchst du an Oberflächenleinen mit durchgehender Verbindung nach oben; weiter unter dem Eis gelten die Höhlenregeln und du brauchst eine Höhlentauchausbildung.
DPV: unbekannt
Keine Quelle zu Scooter-Nutzung oder -Regeln; kilometerlange, eher enge Bergwerksgänge — frag den Verein.
Gas
Trimix ab 35 m
Wer darf wohin
  • HöhleMindestens Intro to Cave
  • Ganzer SpotKonfigurationen: Backmount / Doppelgerät / Sidemount / CCR / Kleine Flaschen / No-Mount (Speläo-Siphons)
  • Ganzer SpotGeht bis 80 m (Trimix oder Deko kann nötig sein) · entscheidet nicht, wer tauchen darf
  • Ganzer SpotNur für erfahrene Taucher · entscheidet nicht, wer tauchen darf
Bergwerk oder SteinbruchErfahrene TaucherGenehmigung nötigEintritt oder Tauchgebühr

So entscheidet der Planer, wer in deinem Team diesen Spot tauchen darf. Regeln, die deine eigene Reise hinzufügt (Organisator, eine Mail, die KI), siehst du bei deiner Reise.

So kommst du hin

Nur bei Veranstaltungen von Haverin kaivossukeltajat ry, der das Tauchen mit Genehmigung der Stadt Ylöjärvi regelt; das Gelände ist eingezäunt und das Tor bleibt verschlossen. Du tauchst als Mitglied eines Clubs oder einer Organisation mit Tauchgenehmigung für Haveri (mit dem jährlichen Förderbeitrag) oder vorübergehend mit Zustimmung des Vorstands, der deine Daten an die Stadt weitergibt. Registriere dich auf haverinkaivossukeltajat.fi mit deinen Brevets (Kartennummer, Ausbilder, Jahr) und akzeptiere dort die Regeln und die Gesundheitserklärung. Der Veranstaltungsleiter genehmigt jeden Tauchplan, und alle Tauchgänge bleiben im Rahmen von dessen eigenen Tiefen- und Höhlenbrevets. Gruppen von 6+1, jede mit eigenem Leiter; such dir deinen Buddy vorher. Erfahrene Taucher dürfen mit einem Freiwasserbrevet in der offenen Grube tauchen, in dessen Grenzen und dort, wo sie nicht in die Gänge oder zu tief geraten können; im Winter braucht das ein Eistauchbrevet, wenn du kein Höhlenbrevet hast. Adresse: Haverintie 4, Viljakkala (dykarna.nu); beheizter Umkleideraum, ein Gestell zum Anlegen der Ausrüstung und Beleuchtung. Campen oder Übernachten auf dem Gelände ist nicht erlaubt.

Route planen ↗

Rund um Haverin kultakaivos (Haveri)

FüllenKeine Füllstation in der Nähe bekannt

Nachrichten

Alle (1)

Unfälle und Zwischenfälle

Was an diesem Platz schon passiert ist, mit den Quellen. Namen werden nicht genannt; lies es als Lehre für deine eigene Planung.

Zugang und Regeln ändern sich: Prüfe kurz vor deinem Trip, was vor Ort gilt. Quelle: GDELT Project und die News-Feeds von Tauchmagazinen. Weitere Nachrichten suchen ↗ Automatisch gesucht, zuletzt am 5. Nov. 2026.

Mit deinem Team nach in Finnland?

Marcel sucht die Spots, die zu euren Brevets passen.

Trip planen
Stimmt etwas nicht oder weißt du mehr?Tiefe, Zugang, Parken, die aktuelle Lage: sag uns Bescheid.
Quellen, Teilen und Hinweis

Aktuelle Bedingungen

Sicht, Strömung und Wasserstand ändern sich schnell. Prüfe kurz vor deinem Tauchgang, was andere Taucher melden:

Teilen

Link zu dieser Seite

Diese Höhle auf deine Website setzen

Füge den Code in einen HTML-Block deiner Website ein. Der Block bleibt von selbst aktuell und setzt keine Cookies.

Brevet-Anforderungen, Konfigurationen und Trimix-Tiefen sind Schätzungen für die Planung. Prüfe sie immer vor Ort und tauche im Rahmen deiner Ausbildung. Zusammengestellt aus Webrecherche (Sukeltaja-lehti 2025–2026, Montolan Kaivossukeltajat (Regeln, Sicherheitsdokument 2024), ojamodive.fi, Stadt Lohja, Yle 2026, MTV 2017, X-Ray Mag 2013, Divers of the Dark, Divers24, SLL Lohja, Sukeltajaliitto, Gemeinde Kuortane, Divers B&B, Tyks, Tukes, Arctic Divers, Jyväskylän Delfiinit, Lohjalla tapahtuu, Wikipedia; Sept. 2026); für Haveri die Regeln von Haverin kaivossukeltajat ry, dykarna.nu und die finnische Wikipedia (Nov. 2026). Pins von Montolan Kaivossukeltajat, dem MML-Kartenlink des Sukeltajaliitto und OpenStreetMap (Haveri); Ojamo (ungefähr) und Kaatiala von wannadive. ~ = Schätzung. Regeln ändern sich — vor Ort prüfen.